Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.

Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit der Akupunktur z.B. bei durch Kniegelenksarthrose bedingten Schmerzen, bei chronischen tiefen Rückenschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräneattacken. Bei den genannten Beschwerden ist die Wirksamkeit von Akupunktur deutlich höher als die einer schulmedizinischen Behandlung. Akupunktur wird zur Behandlung zahlreicher Beschwerden angeboten.

 

Quelle: Wikipedia

 

 

So wirkt die Ohrakupunktur

 

 

 

Zwar waren schon im ersten Jahrhundert vor Christus in China 20 Akupunkturpunkte auf der Ohrmuschel bekannt - die moderne Ohrakupunktur wurde jedoch in Frankreich entwickelt. Der französische Arzt Paul Nogier entdeckte sie in den 1950er Jahren zur Diagnose und Therapie von Krankheiten. Er erkannte, dass in der Ohrmuschel der menschliche Körper wie ein Embryo abgebildet ist, und dass über Punkte am Ohr der gesamte Organismus stimuliert werden kann. Ohrakupunktur hilft Ihnen besonders gut bei:

 

- Nervenschmerzen (z. B. Ischiasbeschwerden, Neuralgie nach Gürtelrose)

 

- Gelenkschmerzen (z. B. Arthrose)

 

- Allergien

 

- Tinnitus

 

- Ängsten und Phobien

 

- Suchtproblemen (z. B. Alkohol-, Nikotin-, Drogensucht)

 

Das Ohr wird von großen Nerven versorgt, die im Hirnstamm ihre Wurzeln haben. Dadurch stehen die Nervenpunkte am Ohr in direkter Beziehung zum Gehirn und zu der ebenfalls im Hirnstamm liegenden Schaltstelle zwischen Gehirn und Körper (Formatio reticularis). Daher kann das Akupunktieren ausgewählter Punkte am Ohr einen Reiz setzen, der über die Nerven direkt zum Gehirn und von da aus zum Zielorgan geleitet wird. Dieser Reiz kann unerwünschte Nervenreaktionen wie Ängste, Schmerzen oder Unruhe bei der Raucherentwöhnung mildern. Gleichzeitig ist es auch möglich, innere Organe zu aktivieren.

 

Punkte am Ohr, die mit einer krankhaft veränderten Körperstruktur in Verbindung stehen, sind druckempfindlich, und der elektrische Hautwiderstand ist in diesem Bereich verändert.

 

Quelle: Beate Rossbach